Wohlige Wärme Dank wasserführendem Kamin

Oranier Heiztechnik
Foto: Oranier Heiztechnik

Feuer und Wasser. Bei den sogenannten wasserführenden Kaminöfen, die neben dem Flammenspiel im Wohnzimmer auch für wohlige Wärme im ganzen Haus sorgen können, verbinden sich diese beiden Elemente auf geradezu geniale Weise.

Öfen, die mit dieser innovativen Technologie ausgestattet sind, leisten beides: An kühlen Abenden sorgt das Kaminfeuer für eine romantische Stimmung. Bei eisigem Wind, bei Frost und Schnee, in langen, kalten Nächten, da wird er gar zum Lebensmittelpunkt. Und darüber hinaus unterstützt er die Heizungsanlage. Doch damit nicht genug: Er sorgt auch für warmes Wasser in Küche und Bad.
Voraussetzung für den Betrieb eines solchen Ofens ist ein Pufferspeicher, der in der Regel im Heizungskeller installiert wird. Das durch einen integrierten Wärmetauscher im Kaminofen erwärmte Wasser wird in einer Art „Pendelverkehr“ vom Ofen über Rohrleitungen zum Speicher geführt – und wieder zurück. So gelangen rund zwei Drittel der erzeugten Wärme in den Heizkreislauf und die Brauchwasserversorgung. Das letzte Drittel erwärmt – wie jeder andere Kamin auch – den Wohnbereich.

Schmuckstücke

Rein äußerlich unterscheiden sich wasserführende Kaminöfen kaum noch von herkömmlichen Modellen. Waren es früher eher unförmige Kästen, präsentieren sie sich heute durchaus als filigrane Schmuckstücke – mit extra großer Feuerraumtür und Panorama-Sichtscheibe.

Bekanntlich zieht ein Schornstein erst richtig, wenn er warm ist. Die aufstrebende Warmluft zieht dabei frische Luft von außen in den Verbrennungsraum. Um diesen Aufheizprozess abzukürzen, gibt es Geräte mit entsprechender Klappe, die zunächst über einen „Bypass“ die Abgase an dem Wärmetauscher vorbeiführt und damit den Schornstein schneller erwärmt. Nach etwa zehn Minuten kann die Klappe umgelegt werden – und der Ofen nimmt seinen Betrieb auf. So geht „Wärme zum Wohlfühlen“.

Quelle: Oranier Heiztechnik

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