Knoblauch: Tipps für Anzucht und Pflege

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Als Gewürz in der Küche oder als Heilpflanze in der Hausapotheke: Knoblauch ist ein Alleskönner. Die weiße Knolle liefert die Vitamine B, C und Folsäure sowie den Mineralstoff Kalium. Bei regelmäßigem Konsum verringert Knoblauch Ablagerungen in den Blutgefäßen und verhindert, dass sich neue Ablagerungen bilden. Somit wirkt Knoblauch indirekt gegen Bluthochdruck und beugt Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Dafür sorgt der Stoff Allicin. Allicin entsteht, wenn die Zehen kleingeschnitten oder gepresst werden und mit Sauerstoff in Berührung kommen. Dieser Stoff ist auch für die „Knoblauchfahne“ nach dem Verzehr verantwortlich. Frische Kräuter kauen, ein Stück Ingwer essen oder ein Glas Milch trinken mildern den Geruch. Da Knoblauch zudem über die Haut ausgeschieden wird, kann der Geruch nicht vollständig neutralisiert werden.

Wer die tolle Knolle im Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank anbauen möchte: Zwischen September und Oktober einfach eine oder mehrere Zehen circa vier bis fünf Zentimeter in humusreiche Erde stecken. Am besten eignet sich hierfür Knoblauch, der heimischer Herkunft ist. Wenn Sie mehrere Pflanzen züchten möchten, dann fünfzehn Zentimeter Platz zwischen den einzelnen Zehen lassen. Der starke Frost im Winter macht dem Knoblauch nichts aus, lediglich Staunässe sollten Sie vermeiden. Im Frühjahr werden Hobbygärtner dann mit den ersten grünen Trieben belohnt, bevor sie die Knoblauchknollen im Sommer ernten können.

Text: kkh

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