KfW-Förderung für altersgerechtes Umbauen und Einbruchschutz

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Neues KfW-Programm unterstützt Maßnahmen für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Im Allgäu ist die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Gleichzeitig belegen Statistiken, dass sich Präventionsmaßnahmen lohnen und nachweislich über 40 Prozent der Einbrüche durch vorhandene Sicherheitseinrichtungen misslingen. Fast die Hälfte aller Einbrecher gibt nach wenigen Minuten ihr Vorhaben auf, wenn sie durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert werden. Deshalb können Hauseigentümer und Mieter ab sofort Zuschüsse für den Einbau von Alarmanlagen oder sicheren Türen und Fenstern zum Schutz gegen Einbrecher beantragen.

Darüber hinaus werden die Zuschüsse für Investitionen in die Reduzierung von Barrieren sowie das Erreichen des anspruchsvollen Standards „Altersgerechtes Haus“ erhöht. Maßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar.

Einbruchschutzmaßnahmen wie der Einbau oder die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren, die Nachrüstung von Fenstern und einbruchhemmenden Rollläden werden ab sofort im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ eigenständig gefördert.

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach der Höhe der förderfähigen Investitionskosten aus. Die Zuschüsse betragen für Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus einheitlich zehn Prozent (bisher acht Prozent) und für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ 12,5 Prozent (bisher zehn Prozent) der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindestinvestitionskosten werden künftig von 3.750 Euro auf 2.000 Euro gesenkt.

 

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Für Investitionskosten Zuschüsse beantragen

Wer seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbruch sichern möchte, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro. Gefördert werden zum Beispiel der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, der Einbau und die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie die Nachrüstung von Fenstern. Und wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch mit dem altersgerechten Umbau verbindet und in beides investiert, kann einen Zuschuss je nach Höhe der Investitionskosten von insgesamt mindestens 200 Euro bis maximal 5.000 Euro beantragen.

Bei allen Maßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig. Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks.

Die KfW-Förderung für Einbruchschutz wurde gemeinsam mit dem BMUB, dem BMI und dem BMWi entwickelt. Durch die Einbettung der Kriminalprävention in die energetischen Baumaßnahmen oder dem altersgerechten Umbau werden die Aspekte Energieeffizienz, Wohnkomfort und Sicherheit auch in der Förderung kosteneffizient miteinander verknüpft. Beim Einbruchschutz gelten technische Mindestanforderungen, die durch einen der vielen qualifizierten Schreiner-Fachbetriebe im Allgäu garantiert werden.

 

 Quelle: kfw.de /rbk

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