Badewannen: Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien

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Foto: djd/Süd-West-Kreditbank/thx
Vielseitige Formen und Materialien

Eine Badewanne ist ein kleines Stück Luxus für das hauseigene Badezimmer. Nirgends kann manch einer so gut entspannen und zur Ruhe kommen wie bei einem warmen Bad in der Wanne. Damit dies aber auch klappt, sollte die Badewanne einige Bedingungen erfüllen: Nicht nur ihre Form, sondern auch die Optik und das Material, aus dem sie besteht, tragen dazu bei, dass das Bad zum Genuss wird.

Formen

Körperformwanne

Die Körperformwanne ist eine Solowanne, deren oberer Teil weit ist während der untere schmal ist. Für ein Bad zu zweit ist die Wanne eher nicht geeignet, sie ist jedoch besonders für sehr groß gewachsene Menschen empfehlenswert. Ein weiterer Vorteil: Die Wanneninnenform spart allein durch ihre Formgebung Wasser.

eckige Wanne

Eine eckige Wanne bietet beidseitig gleich viel Platz und ist daher auch für das Baden zu zweit perfekt geeignet. Außerdem kann sie vielseitig eingesetzt werden – egal ob groß oder klein, freistehend oder an der Wand angebracht. Die ovale Form bietet großzügigen Innenraum, der sich angenehm und komfortabel anfühlt, wenn man ein Bad genießt. Insbesondere freistehende Wannen werden oft in dieser Form angeboten. Mehr Platz bietet die XXL-Variante, in ihr ist das Baden zu zweit ein besonderes Vergnügen. Wer genügend Platz im Badezimmer hat, kann sogar eine runde Wanne wählen. Sie garantiert ein außergewöhnliches Badeerlebnis – insbesondere zu zweit.

Eckbadewanne

Die Eckbadewanne ist die optimale Lösung für kleine Bäder. Durch ihre Formgebung lässt sie sich je nach Größe platzsparend in das Badezimmer integrieren. So nutzt sie den vorhandenen Platz perfekt aus, ohne dem Badespaß Abbruch zu tun.

Materialien

Auch beim Material bieten sich heutzutage die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Während die Wanne früher in der Regel aus Gusseisen oder Stahlemaille war, können Wannen heute aus Acryl, Emaille, Keramik, Mineralguss, Glas oder gar aus Holz, Beton oder Naturstein bestehen.

Acryl ist besonders beliebt für die Badewanne, weil das Material viel Gestaltungsfreiheit und Kreativität ermöglicht. Außerdem ist Acryl robust, langlebig, hygienisch günstig und leicht. Keramik ist ein hartes, hygienisches und unempfindliches Material –  spitze oder metallische Gegenstände können jedoch irreparable Risse verursachen.

Gusseisen ist ein Klassiker für die Badewanne, der inzwischen wieder zurück in die Bäder kommt. Das Material ist strapazierfähig, pflegeleicht und ein guter Wärmespeicher.

Gläserne Wannen sind ein designstarkes Highlight, das Wünschen kaum Grenzen setzt. Das bruchsichere Material ist pflegeleicht und hygienisch, in der Regel muss eine Wanne daraus allerdings maßangefertigt werden.

Natursteinwannen sind einzigartig – allerdings auch sehr teuer und so schwer, dass sie nicht in jedem Badezimmer eingebaut werden können. Ähnlich ist dies auch bei Betonwannen.

Bruchsicher, robust und langlebig sind auch Wannen aus Stahlemaille – lediglich der Aufprall von schweren Gegenständen kann die Emaille-Beschichtung abplatzen lassen und die Wanne beschädigen. Obwohl sie Bakterien und Schmutz kaum Halt bieten und relativ günstig sind, wiegen Stahlemaille-Wannen recht viel.

Holzwannen heutzutage sind längst mehr als rustikale Waschzuber. Allerdings sind sie durch das natürliche Material bei weitem nicht so langlebig und pflegeleicht, wie andere Materialien.

Autorin: Veronika Höldrich

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